22. Februar 2018

Strategien gegen den inneren Schweinehund

Am Ende des Seminars fassen meine Seminarteilnehmer/innen gute Vorsätze oder setzen sich Ziele. Sie sind hoch motiviert und sind dann enttäuscht, wenn sie scheitern. Und woran? An dem inneren Schweinehund.

Dem wird ganz oft die Schuld gegeben, warum manche Veränderungen nicht gelingen. Der innere Schweinehund findet nämlich immer eine Ausrede. Zum Beispiel bei dem Vorsatz, sich mehr an der frischen Luft zu bewegen: „Bei dem Wetter jagt man keinen Hund vor die Türe“. „Auf dem Sofa ist es so warm und gemütlich“. „Morgen ist auch noch ein Tag“ und so weiter. Was tue ich also, um diesen inneren Schweinehund seine Grenzen aufzuzeigen?

Sie brauchen vier Dinge, um dem inneren Schweinehund das Wasser abzugraben:

1. Einen guten Grund, also Ihre Motivation

Fragen Sie sich: Was bringt es mir, wenn ich diesen Vorsatz umsetze? Wie hoch ist mein Einsatz, was kostet mich das und wie hoch ist der Nutzen? Machen Sie eine Kosten-Nutzen-Analyse. Welche Vorteile bringt es, welche Nachteile, für wen?


2. Ein klares Ziel


Setzen Sie sich konkrete und messbare Ziele, die realistisch und für Sie höchst attraktiv sind. Stellen Sie sich genau vor, wie es sich anfühlt, wenn Sie dieses Ziel erreicht haben. Formulieren Sie Ihr Ziel schriftlich und positiv und so als hätten Sie es schon erreicht. Also nicht: „Ich würde mich gerne mehr bewegen“, sondern „Ich gehe täglich in der Mittagspause 15 Minuten spazieren.“

3. Eine gute Strategie


Analysieren Sie Ihre Voraussetzungen, Stärken, Schwächen und Rahmenbedingungen.
Verfüge ich über alle Fähigkeiten und Eigenschaften, um das Ziel zu erreichen? Was hat mich bisher davon abgehalten? Welche Ressourcen, Erfahrungen, etc. sind notwendig? Wer kann mich bei der Zielerreichung unterstützen? Machen Sie einen genauen Aktionsplan mit Prioritäten und Zeitangaben: Was genau werde ich sofort, morgen, bis spätestens in einer Woche tun? Schreiben Sie die Aktionen in Ihre To-Do-Liste. Halten Sie Plan B bereit und planen Sie Rückschläge mit ein. Nichts ist in Stein gemeißelt, vielleicht merken Sie, dass Sie Ihr Ziel anpassen müssen. Bleiben Sie flexibel und gelassen.

4. Die nötige Disziplin


Halten Sie durch. Machen Sie eine 30-Tages-Challenge daraus. Erzählen Sie anderen von Ihrer Challenge und suchen Sie sich Sparringspartner. Belohnen Sie sich für erfolgreiche Zwischenschritte. Betrachten Sie es als Herausforderung eine neue Gewohnheit zu etablieren und aktivieren Sie immer wieder Ihr inneres Bild von der Erreichung Ihres Ziels.

Nehmen Sie den Kampf gegen den inneren Schweinehund auf: Wer ist stärker, du oder ich? Wenn Sie mal einknicken, ist das nur eine Runde für den Schweinehund. Die nächste Runde geht an Sie! Wenn Sie am Ende dann gewinnen, ist das ein verdammt gutes Gefühl.

 

 

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Sie gestalten das Seminar immer sehr abwechslungsreich und interessant, sodass die Themen im Kopf bleiben. Das bringt mich persönlich sehr viel weiter in allen Lebenslagen.

Gerda Schneider lässt Raum für jedes Individuum und Raum für persönliche Anliegen. Sie hört zu und kann die Gruppe auch mal "aus der Hand" geben, schafft es aber super, ihren Faden wieder durchzusetzen, ohne dass sich jemand vor den Kopf gestoßen fühlt.

Melanie Schmidle, Landratsamt Bodenseekreis

Tolle professionelle Referentin mit Engelsgeduld. Die nächste Präsentation kann jetzt kommen!

Kurzweilig, humorvoll, ausführlich, viele Fallbeispiele, gute Übung. Sehr gut!

Ich habe im Seminar viel gelernt, über den Umgang mit anderen, aber vor allem auch über mich selbst.

Nicole Thoma, Landratsamt Bodenseekreis

Lockere, angenehme Atmosphäre, kurzweilig und interessant.

Frau Schneider weiß, wovon sie spricht. Viele Beispiele aus der Praxis und Übungen, die beim Umsetzen helfen.

Manchmal reicht es, die richtigen Fragen gestellt zu bekommen. Gerda Schneider tut dies auf eine angenehme Art: unaufdringlich, kompetent und extrem praxis- und lösungsorientiert.

Gerda Schneider hat das richtige Gespür für Menschen. Sie ist sehr überzeugend und wählt sensible Worte, die nicht nur den Verstand treffen, sondern einen auch als Menschen berühren. 

Arzu Arabacioglu, Rechtsanwältin, Tuttlingen